Schwimmhallen schließen an den Wochenenden
Mit der Eröffnung der Freibäder schließen bis auf die Grünauer Welle, die Schwimmhalle Nord und das Sportbad an der Elster alle Schwimmhallen an den Wochenenden. Von Montag bis Freitag sind alle Schwimmhallen wie gewohnt geöffnet. Die Sommerpause für die Hallen beginnt ab 9. Juli. Mindestens eine Schwimmhalle wird aber auch in den Ferien stets für Besucher geöffnet sein. Weitere Informationen zu Öffnungszeiten und Preisen gibt es unter www.sportbaeder-leipzig.de.
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Alternativ haben an diesem Wochenende auch alle Schwimmhallen zu den üblichen Öffnungszeiten auf und bieten Besuchern ein großes Angebot an Wasserflächen zum Baden und Schwimmen.
Alle Informationen zu den Öffnungszeiten, zur diesjährigen Freibadsaison und deren Veranstaltungshöhepunkten gibt es im Internet unter www.sportbaeder-leipzig.de.
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„Wir haben in den vergangenen Tagen intensive und äußerst komplexe Rechtsgespräche mit dem Sächsischen Finanzministerium, dem Landesamt für Steuern und Finanzen und dem Finanzamt Leipzig geführt. In deren Ergebnis bleibt die Finanzverwaltung bei ihrer neuen Rechtsauffassung zum Umgang mit der Abwasserabgabe. Der KWL wurde jedoch beschieden, die gebildeten Rückstellungen über einen längeren Zeitraum aufzulösen", sagt der Kaufmännische Geschäftsführer der KWL, Mathias Leutert, und betont: „Im Ergebnis bedeutet dies auch, dass die KWL für 2011 nun den ursprünglich geplanten, positiven Jahresabschluss vorlegen kann."
LVV
„Die LVV ist über das Ergebnis der steuerrechtlichen Diskussion zu diesem fachlich äußerst schwierigen Sachverhalt erfreut und dankt der Sächsischen Finanzverwaltung für ihre Bereitschaft, die bei KWL vorliegenden Besonderheiten angemessen zu würdigen."
Volkmar Müller, Kaufmännischer Geschäftsführer LVV
Stadt Leipzig
„Gut, dass wir und die Finanzbehörde hier eine schnelle Lösung gefunden haben. Für den Stadthaushalt bedeutet die Einigung, dass die Wasserwerke wie geplant ihren Gewinn einbringen können und dadurch die Finanzierung der LVB gesichert bleibt."
Burkhard Jung, Oberbürgermeister der Stadt Leipzig
Hintergrund: Abwasserabgabe
Für das Einleiten von Abwasser in Gewässer muss die KWL eine sogenannte Abwasserabgabe entrichten. Die Höhe richtet sich nach der Beschaffenheit des Abwassers und ist somit in jedem Jahr unterschiedlich. Der Abwasserabgabe können Investitionen, die sich auf die Abwasser-Anlagen beziehen und damit die Qualität des Abwassers verbessern, entgegengerechnet werden. Dafür muss das Unternehmen in seinem Jahresabschluss Rückstellungen bilden. Die aktuelle Debatte befasste sich mit der Höhe der steuerlichen Beurteilung dieser Rückstellungen.
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Das Schreberbad öffnet durchgängig 9 bis 21 Uhr; jeweils Dienstag und Donnerstag gibt es dort ab 7 Uhr erstmals auch ein Frühbaden. Die übrigen Freibäder erweitern ihre üblichen Öffnungszeiten zwischen 10 und 19 Uhr in den Ferien auf 9 bis 19 Uhr und bei schönem Wetter auch bis in die Abendstunden. „Wir möchten damit insbesondere Berufstätigen die Möglichkeit bieten, vor oder direkt nach der Arbeit auf einen Sprung ins kühle Nass vorbeizuschauen. Wir testen in diesem Jahr, wie insbesondere das frühe Baden im Schreberbad angenommen wird", sagt Helwing. Das zentrumsnahe Freibad in der Schreberstraße war in den vergangenen Jahren der Publikumsmagnet. Neu im Sommerbad Kleinzschocher sind ausgewiesene 50-Meter-Bahnen, auf denen passionierte Schwimmer ihre Bahnen ziehen können. Im Ökobad Lindenthal gelten angepasst an die Erfahrungen der vergangenen Jahre geringfügig andere Öffnungszeiten: außerhalb der Ferien von 11 bis 19 Uhr, in den Ferien von 10 bis 19 Uhr. „Kindergruppen, die früher ins Bad möchten, bieten wir aber auf Anfrage flexible Lösungen an", versichert er. Die Preise bleiben in diesem Jahr stabil.
Vorbereitungen: nur wenige Winterschäden
In der Vorbereitung war in diesem Frühjahr vergleichsweise wenig zu tun. „Die Freibäder haben den Winter sehr gut überstanden und mussten nur wenige Schäden beseitigen", sagt Martin Gräfe, Leiter Bäderbetrieb. So bekam das Schreberbad neue Filterkohle. Im Ökobad Lindenthal standen die Holzstege auf dem Prüfstand. Die etwa 15 Jahre alten Balken und Bohlen mussten hier erneuert werden. Dazu kamen die typischen Grünpflege- und Beckenarbeiten in den einzelnen Freibädern. Insgesamt 25.000 Euro kosteten die Maßnahmen.
Modernisierung des Sommerbades Schönefeld
Richtig viel zu tun gibt es in den kommenden Monaten hingegen im Sommerbad Schönefeld, dessen Umbau zu einem Familienbad mit besonderen Angeboten für Kinder realisiert werden soll. „Wir haben uns für die Verkleinerung und Modernisierung des Sommerbades Schönefeld entschieden, weil dies aus Betreibersicht eine richtige Lösung ist. Wir passen die Wasser- und Liegeflächen der Entwicklung der Besucherzahlen der vergangenen Jahre an", erklärt Joachim Helwing. Die Neugestaltung sieht umfangreiche Spiel- und Freizeitmöglichkeiten vor, so entstehen ein Wasserspielplatz, ein neues Planschbecken und ein großer Abenteuerspielplatz, das vorhandene Nichtschwimmerbecken wird um eine neue Breitrutsche erweitert. „Das Bad soll vor allem für Familien attraktiver werden und auch Freizeitmöglichkeiten nicht nur an heißen Tagen bieten. Ich bin mir sicher, dass uns dies mit dem neuen Konzept gelingen wird", betont Helwing.
Auch Heiko Rosenthal, Bürgermeister und Beigeordneter für Umwelt, Ordnung, Sport der Stadt Leipzig und Aufsichtsratsvorsitzender der Sportbäder Leipzig GmbH, unterstützt das neue Konzept, mit dem das Unternehmen auf die Entwicklung der Seenlandschaft um Leipzig und dem geänderten Nutzungsverhalten der Bürger reagiert. „Bei Investitionen im Freibadbereich muss neben der bedarfsgerechten Ausrichtung auch der Faktor Familienfreundlichkeit stärker im Fokus stehen. Hier ist das Schreberbad ein überaus positives Beispiel: Nach dessen Umbau konnten die Zahl der Badegäste fast verdoppelt und die Betriebskosten gesenkt werden. Für das Sommerbad Schönefeld erwarten wir zwar nicht die Verdopplung der Besucherzahlen. Uns geht es hier um ein ausgewogeneres Verhältnis zwischen Besuchern und Gesamtaufwand", betont Rosenthal. Der Aufsichtsrat der Sportbäder Leipzig GmbH gab an diesem Donnerstag grünes Licht für die Umbaupläne, die nun umgesetzt werden können.
Zahlreiche Aktionen
Neben dem reinen Badebetrieb sind in dieser Saison auch wieder Aktionen für Familien geplant. Mit den Schreberspielen am 19. Juli im Schreberbad und dem Kinderfest am 10. August im Sommerbad Kleinzschocher kommen insbesondere die Kleinsten auf ihre Kosten. Baggern und Pritschen heißt es hingegen auch 2012 beim Sportbäder-Cup im Beachvolleyball, bei dem am 24. Juni, 8. und 22. Juli sowie am 5. und 19. August Hobbyspieler auf den Sandplätzen in den Freibädern gegeneinander antreten. Alle Details dazu gibt es im Internet unter www.sportbaeder-leipzig.de.
Sommerpause für Schwimmhallen
Mit dem Betrieb der Freiwasserflächen schließen bis auf das Sportbad an der Elster, die Grünauer Welle sowie die Schwimmhallen Nord und Südost alle Schwimmhallen zunächst an den Wochenenden. Von Montag bis Freitag sind alle Schwimmhallen wie gewohnt geöffnet; einzelne Hallen schließen über die Ferien zeitweise für Modernisierungsarbeiten. Darüber informiert die Sportbäder Leipzig GmbH gesondert. Mindestens eine Schwimmhalle wird aber auch in den Ferien stets für Besucher geöffnet sein.
Veranstaltungen und Öffnungszeiten im Überblick
Öffnungszeiten Freibäder
10 bis 19 Uhr täglich
9 bis 19 Uhr während der Schulferien vom 23. Juli bis 31. August 2012
Schreberbad 9 bis 21 Uhr (Di + Do Frühbaden ab 7 Uhr)
An heißen und sonnigen Tagen länger
Veranstaltungen
Sportbädercup: Beachvolleyball-Tuniere
24. Juni Schreberbad
8. Juli Sommerbad Kleinzschocher
22. Juli Schreberbad
5. August Sommerbad Kleinzschocher
19. August Schreberbad
Anmeldung für Zweierteams unter: sportbaeder-cup@sportbaeder-leipzig.de oder telefonisch in den jeweiligen Freibädern.
Schreberspiele
19. Juli 2012, Schreberbad
13 bis 18 Uhr
Kinderfest
10. August 2012, Sommerbad Kleinzschocher
13 bis 15.30 Uhr für Schul- und Hortklassen, danach buntes Programm für Familien
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Jährlich mehr als eine Million Besucher in Leipzigs Bädern
Die Sportbäder Leipzig GmbH ist seit September 2004 eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der KWL. Sie bietet in der Messestadt mit insgesamt acht Schwimmhallen und fünf Freibädern vielfältige Möglichkeiten für das Sport-, Schul- und Freizeitschwimmen. Zum vierten Mal in Folge überschritten die Einrichtungen 2011 bei der Besucherstatistik wieder die Millionenmarke.
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KWL versorgt rund 630.000 Menschen mit frischem Trinkwasser
Die KWL versorgt über ein rund 3.300 Kilometer langes Leitungsnetz mehr als 630.000 Menschen in Leipzig und der Region rund um die Uhr mit frischem Trinkwasser. Teile des Netzes sind dabei wie in der Lützowstraße über 80 Jahre alt. Die KWL modernisiert und erneuert kontinuierlich ihren Leitungsbestand - und das zahlt sich aus: In 2011 lag die Zahl der Rohrschäden bei rund 800. Mitte der 1990er Jahre wurden hier noch 3.000 Leitungsschäden gezählt.
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Entscheidung trifft KWL unerwartet
Die Behandlung der Abwasserabgabe wird seit Längerem intensiv zwischen der KWL und den Finanzbehörden diskutiert und abgestimmt. Noch im Entwurf des Betriebsprüfungsberichtes im Februar dieses Jahres bestätigte das Finanzamt die Rechtsauffassung der KWL. „Uns trifft die am 18. April 2012 schriftlich mitgeteilte neue Rechtsauffassung des Finanzamtes Leipzig II daher völlig unerwartet. Wir setzen nun alles daran, die komplexe Thematik gemeinsam mit der Stadt Leipzig und der LVV schnellstmöglich zu bewerten und mit den Finanzbehörden dazu ins Gespräch zu kommen", sagte der Kaufmännische Geschäftsführer der KWL, Mathias Leutert.
LVV und Stadt Leipzig prüfen Auswirkungen
Infolge des steuerlichen Querverbundes zur LVV Leipziger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft mbH bedeutet der Vorgang auch steuerliche Mehrbelastungen für die LVV, die aktuell ermittelt werden. „2011 führt die neue Rechtsauffassung bei der KWL und der LVV vordergründig zu bilanziellen Auswirkungen. Folgen für den Verkehrsleistungsfinanzierungsvertrag sind in 2011 nicht zu erwarten", sagte der Kaufmännische LVV-Geschäftsführer Volkmar Müller.
Weitere wirtschaftliche Folgewirkungen - auch für die Stadt Leipzig - werden aktuell untersucht. „Ich bin sehr überrascht, dass die Finanzverwaltung des Freistaats ohne jede Ankündigung ihre Rechtsauffassung geändert hat. Kommunen wie auch die Bürger müssen sich auf Zusagen der Finanzämter verlassen können. Es kann nicht sein, dass eine Finanzverwaltung ihre Meinung ändert, was Nachforderungen in Millionenhöhe nach sich zieht, und dies nicht nachvollziehbar begründet", betonte Leipzigs Bürgermeister und Beigeordneter für Finanzen, Torsten Bonew.
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Jährlich mehr als eine Million Besucher in Leipzigs Bädern
Die Sportbäder Leipzig GmbH ist seit September 2004 eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der KWL. Sie bietet in der Messestadt mit insgesamt acht Schwimmhallen und fünf Freibädern vielfältige Möglichkeiten für das Sport-, Schul- und Freizeitschwimmen. Zum vierten Mal in Folge überschritten die Einrichtungen 2011 bei der Besucherstatistik wieder die Millionenmarke.
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Das Leipziger Trinkwasser stammt aus den Tiefen des urzeitlichen Muldetales. Es ist besonders reich an Mineralstoffen wie Calcium und Magnesium. Die KWL fördert das Trinkwasser für den Ballungsraum Leipzig in ihren Wasserwerken in Canitz, Thallwitz, Naunhof 1 und 2. Das besondere: Die Wasserwerke Naunhof 1 und Canitz feiern in diesem Jahr 125-jähriges bzw. 100-jähriges Jubiläum. Die KWL feiert dies mit einem Jubiläumsjahr und zahlreichen Veranstaltungen. Wer hinter die Versorgung der Leipziger Trinkwasserversorgung schauen möchte, kann dies am kommenden Sonnabend, dem 28. April 2012, von 11 bis 17 Uhr im Wasserwerk Canitz tun. Die KWL öffnet die Türen zu ihrem größten und wichtigsten Wasserwerk und lädt Besucher ein, ein Stück Leipziger Wassergeschichte zu erleben.
Parallel öffnen auch der Park Canitz und die Wassergut Canitz GmbH ihre Türen - große und kleine Gäste können also viel erleben.
Alle Details dazu gibt es im Internet unter www.wasser-leipzig.de/jubilaeumsjahr.
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Trinken für Kinder wichtig
Trinkwasser ist der optimale Durstlöscher. Es ist kalorienfrei und frei von Zusatzstoffen. „Das Leipziger Wasser ist aufgrund seiner Herkunft reich an lebenswichtigen Mineralien wie Calcium oder Magnesium - sie machen das Leipziger Trinkwasser zu einem gesunden und schmackhaften Durstlöscher", betont Gläß. Die Wasserentnahmestellen in den Einrichtungen beprobt die KWL im Vorfeld neben den regelmäßigen Kontrollen zusätzlich, um ganz sicher zu gehen, dass die Hausinstallationen auch für die Trinkwasserversorgung der Kinder geeignet sind.
Gesunde Ernährung
Schulleiterin Christina Haberecht war es wichtig „dass Trinkwasser für alle problemlos verfügbar ist". „Wasser spielt bei uns nicht nur im Unterricht eine wichtige Rolle. Wir haben den hundertjährigen Wasserturm gegenüber dem Schulgebäude jeden Tag vor Augen. Nun erinnert der Brunnen in der Schule direkt ans Trinken", sagt sie.
Die Brunnen sind ein Beitrag der KWL, bei Kindern das gesunde und regelmäßige Trinken zu fördern. 2006 startete das Projekt mit dem Ziel, mit den KWL-Trinkwasserbrunnen einen Beitrag zur Entwicklung gesunder Ernährungsformen der Schüler zu leisten. Inzwischen sind 30 dieser Wasserspender in Schulen des KWL-Versorgungsgebietes installiert worden. Jedes Jahr kommen bis zu zehn neue Brunnen dazu.
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